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Geburtsberichte

Charlotte (Sommer 2008)

Die ersten Vorzeichen stellte ich vier Tage vorher fest: Ich wachte mitten in der Nacht auf, weil ich ungewöhnlich viel Schleim zwischen meinen Beinen spürte, der sogenannte Schleimpfropf hatte sich gelöst. Da mein Mann, Edgar, aber vorhatte, sich noch zwei Tage seiner Diplomarbeit zu widmen, wollte ich ihn nicht unnötig verrückt machen. So erzählte ich ihm erst einmal nichts davon und informierte mich noch einmal: Bis die Geburt losgeht, kann es nach Abgang des Schleimpfropfes zwar schnell gehen, aber auch noch 10-14 Tage dauern.

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Sylvia (Sommer 2007)

Eigentlich begann die Geburt zum Zeitpunkt als der Chefarzt Dr. Nitzsche des Krankenhauses Dresden-Neustadt mit fachmännischer Überzeugung verkündete: »Innerhalb der nächsten 24 h werden sie ihr Kind geboren haben. Das CTG zeigte zwar keine Wehen, aber die Gebärmutteröffnung sei schon weich.« Die Senk- und Übungswehen müssen ausreichend gewirkt haben, dachten wir uns und fragten uns natürlich, woher nimmt er diese Sicherheit noch zusagen: »Den Termin zum CTG um 10.00 Uhr morgen werden sie nicht mehr wahrnehmen.«

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Julia (Sommer 2006)

Freitagabend kam Julia mit dem Fahrrad von einem beruflichen Termin zurück. Natürlich war sie schon längst im Mutterschutz, schließlich waren wir 10 Tage vor dem errechneten Geburtstermin, aber Julia fühlte sich fit und deshalb war sie an diesem Tag noch einmal zu einer Besprechung im Büro. Sie kam also nach Hause, berichtete, dass im Laufe des Abends wohl die ersten Wehen eingesetzt haben und legte sich aufs Sofa. Wurde es jetzt wirklich ernst?

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Marias zweites Kind – Eine Hausgeburt (Sommer 2005)

Nach etlichen Vorwehen habe ich keine Lust mehr. Ich bin schon etwas über den Termin, aber meine Geduld ist am Ende. Ich bitte Steffi zum Hausbesuch zu kommen, dass wir gemeinsam überlegen können, welchen Wink wir dem Baby in meinem Bauch geben können. Steffi führt mich in die Kunst des »Stripping« ein und ich massiere meine schöne Murmel mit Eisenkrautöl. Wir geben meinem Baby und dem Kugelbauch die Kündigung! Und wirklich, ich verspüre ein leichtes Ziehen.

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Marias erstes Kind (Sommer 2003)

Ich war schon 4 Tage über dem errechneten Termin. Wir hatten zuvor 3 mal Fehlalarm, der sich nach einem entspannendem Bad immer aufklärte. Nun schrieb das CTG schon wieder ordentliche »Wehenberge«, sogar solche, dass der Arzt diesmal meinte, meinen Muttermund untersuchen zu müssen. Es war ein Sonntagmorgen und wir waren zur Routine im Krankenhaus. »2 cm – da können Sie eigentlich gleich da bleiben!« Als ob ich mit diesen Wehen ein Kind bekommen würde!

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Astrids zweites Kind (Herbst 2003)

Zwei Monate vor Geburt meines zweiten Sohnes zog ich in eine neue Stadt. Ich suchte mir eine Hebamme, die auch Akupunktur anbot. Ich hatte mir im Vorfeld ein Krankenhaus für die Entbindung gesucht und stellte mich in der Schwangerenberatung vor.

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Inga (Sommer 2003)

Gegen Mitternacht beginnen sie wieder, die Vor- oder Übungswehen. Das ist schon die dritte Nacht, die ich mir um die Ohren schlagen muss, denn die Wehen sind zu stark um weiterzuschlafen, und zu schwach, um schon echte Geburtswehen sein zu können. Denke ich... Nach einer Stunde stehe ich auf und gehe ins Wohnzimmer um zu lesen. Nach noch mal einer Stunde mache ich mir einen Tee und eine Wärmflasche, denn die Wehen denken nicht daran, aufzuhören und mich zurück ins Bett gehen zu lassen.

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